The Shavik (femShep/Javik + broShep/Javik) ship at its best:

couple erotic: in Shep's quarters, outdoors, in Shep's appartment, his/her POV, fun on Omega, handjob & fingering , same-sex pleasures, erotic calendar, a playful couple, sensual reminisces, footsie play, Partytime, the Morning after, Tender & Gentle, naughty playtime

kinky pleasures: roleplay, group sex, threesome, two Shepard's to play with, time to play, fun with clones, playing with toys, a playful couple, the Protheans delight, the Geth, the Quarian and the orgy, Quality Time, threesome with Garrus

Javik solo's: nude is beautiful, hot and bothered, B/W erotic poses, exploring the Extranet, a perfect Prothean, lineart, Bathhouse fun, Sensual & Naughty

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This is a oneshot and it's written in German language. You'll have to translate with babelfish or any other online translator. I a...

July 15, 2011

Nury's journal - DAO fanfic

I usually don't have the habit of endorsing my own fics but this one is definitely a must if you're a fan of Jowan/Surana...

This is a oneshot and it's written in German language. You'll have to translate with babelfish or any other online translator. I apologize for the inconvenience but translating this story on my own wouldn't do it any justice. I just wouldn't be able to put the nascent erotic atmosphere and the emotional closeness between Jowan and Nury Surana into the right words.



Nury’s Journal

Summary: [Jowan/f!Surana] A banned erotic book, a couple of intimate notes and a sneaky thief in the Circle Tower are causing embarrassments and commotions, until Nury finally learns the pilferers identity, and sets a trap for him...

- M/F - self-defloration - public sex - romance - tender sex - human/elf - oneshot -
German language only


Der Büchersaal war seit Stunden verlassen. Nur in der hintersten Ecke brannte eine einsame Kerze im Wandhalter. Auf dem wuchtigen, alten Eichenpult direkt daneben saß jemand. Der schmale Körper hockte vornüber gebeugt und hielt den Kopf gesenkt. Aus der strubbeligen Kurzhaarfrisur ragten zu beiden Seiten lange Spitzohren heraus und verrieten schon auf eine gewisse Entfernung die elfische Abstammung der Schülerin.



Nury Surana las mit eifrig wandernden Augen und heißen Wangen. Ihre schmalen, zarten Finger folgten dem Text und verhielten immer wieder, wenn sie eine Passage mehrfach von neuem las. Der Puls hämmerte ihr vor Aufregung bis in den Hals hinauf und ihre Knie zitterten leicht unter der farbenprächtigen, aufwendig bestickten Lehrlingsrobe.

Sie kaute an ihrer Unterlippe herum und verschlang mit weiten Augen das Geschriebene. Sie hätte nie gedacht, dass sie im Büro des Obersten Enchanters einen derart heiklen Text vorfinden würde. Er hatte das Büchlein in einem Schubfach versteckt, doch ihren neugierigen Augen waren die leicht offen stehende Lade und der teilweise darin sichtbare, hellrote Einband nicht entgangen.

In einem Moment unerträglicher Neugier und Dreistigkeit hatte sie das Journal einfach an sich genommen, es hastig in den Falten ihrer Robe verborgen und war schleunigst in den Schlafsaal zurückgekehrt. Dort hatte sie ihren heimlichen Schatz im Bettkasten versteckt und konnte es kaum abwarten, einen ungestörten Blick hinein zu werfen.


Im Bett wollte sie nicht lesen. Das Kerzenlicht würde die anderen beim Schlafen stören. Außerdem wollte sie ihren „Fund“ um jeden Preis geheim halten. Und so hielt sie den Einband unter ihrem Kissen verborgen, bis das Licht ausgegangen war. Dann hatte sie sich mitsamt dem Buch davon geschlichen und war auf nackten Füßen, nur mit ihrer äußeren Robe bekleidet, durch die dämmerigen Korridore gehuscht, um sich im Büchersaal zu verstecken.


Und hier saß sie nun und studierte den Text. Nury spürte weder das dumpfe Ziehen im Rücken durch ihre zusammengekrümmte Haltung, noch ihre eisig gewordenen Zehen. Es war des Nachts mitunter empfindlich kalt in dem alten Gemäuer, doch die Elfe registrierte das nur noch am Rande. Sie war von dem Text völlig in den Bann gezogen und glühte regelrecht beim Lesen.


Das Schriftstück war geradezu ungeheuerlich… obszön. Es beschrieb in ausführlichen, bildlich formulierten Details einfach alles, was man sich an Intimitäten zwischen einem Paar vorstellen konnte – und sogar noch viel, viel mehr Praktiken, an die sie nicht einmal im Schlaf gedacht hätte! Nury war im ersten Moment verblüfft und auch etwas beschämt gewesen. Die Verlegenheit hielt aber nicht lange vor und sie las immer eifriger und zügiger.

Sie schaute in unregelmäßigen Abständen auf und blickte sich lauschend um. Aber schon bald war sie von dem Geschriebenen derart fasziniert, dass sie nicht mehr daran dachte, aufzublicken. In der Totenstille um sie herum war selbst das Geräusch des Umblätterns deutlich wahrnehmbar. Es war völlig ausgeschlossen, dass man sie überraschen könnte. Das Quietschen eines Türgriffs und das Knarren der Angeln würden in der Nacht weithin zu hören sein…



Nury hatte im Laufe der Jahre so manches aufgeschnappt und mit heißen Ohren gelauscht, wenn zwei Freundinnen etwas zu offenherzig miteinander plauderten. Daher wusste sie auch, dass sich das so romantisch verklärte „Erste Mal“ gar nicht so toll für eine Frau anfühlte.

Und da die Elfe recht praktisch veranlagt war, hatte sie beschlossen, dieses unangenehme Problem selber aus der Welt zu schaffen:

Sie nahm aus der Kapelle eine Kerze mit und versteckte sie hinter einem losen Stein im Lagerraum unterhalb des Turmes. Bei jeder passenden Gelegenheit zog sie sich dorthin zurück, um aus dem Wachsstab einen Phallus zu formen – und sich schließlich in einem Moment völliger Ruhe und Abgeschiedenheit damit zu entjungfern.

Selbst die Vorstellung, dass es nicht eine Kerze war sondern ein richtiger Mann, hatte es nicht angenehmer werden lassen. Sie fühlte sich anschließend wund und war tagelang empfindlich. Dennoch hatte sie sich immer wieder mit ihrem Wachsdildo beschäftigt…

Das Eindringen wurde bei jedem Versuch angenehmer. Und schon bald war Nury von dem zutiefst lustvollen Gefühl – dem gleitenden Hin und Her in sich – wie berauscht! Sie konnte manchmal kaum abwarten, sich hinzulegen und zu befriedigen. Sie bekam nicht genug davon, sich im Schutze der Dunkelheit unter ihren Decken zu streicheln bis sie ganz feucht war und dann ihr Spielzeug langsam in sich hinein zu schieben.

Oftmals hielt sie die Kerze in sich fest, um mit den anderen Fingern zu masturbieren und ihren Kitzler so lange zu stimulieren, bis es ihr kam. Ihr Orgasmus wurde durch den in ihr steckenden Wachsstab sogar noch stärker und vor allem deutlich spürbar! Sie konnte die Kontraktionen richtig fühlen; wie sich ihr heißer Schlund dann zuckend um den Dildo zusammenzog.


Nury probierte schon bald alles aus was ihr in den Sinn kam, um ihre Lustgefühle zu verstärken. Aber selbst ihre wildesten Fantasien waren nichts im Vergleich zu der unermesslichen Informationsquelle, die jetzt auf ihren Knien lag:



Das Buch aus Irvings Büro war sein Gewicht in Gold wert! Die Elfe war wie gebannt von den vielen Beschreibungen und intimen Details, die sie jetzt in Erfahrung bringen konnte. Sie war aber nicht nur fasziniert von dem kostbaren Wissen; sie war zugleich auch heftig angeturnt und konnte es kaum erwarten, in ihr Bett zurück zu kriechen und sich zu verwöhnen.

Ihre lustvollen Gedanken waren aber nicht auf einen gesichtslosen, imaginären Mann beschränkt, mit dem sie sich dann im Geiste vergnügte. Sie hatte jemand bestimmten, an den sie dabei dachte:

Ihren besten Freund. Jowan.

Sie wusste schon gar nicht mehr, wie oft sie sich das bereits vorgestellt hatte; dass er heimlich zu ihr ins Bett kroch und sich zu ihr legte. Wie aus dem ‚harmlosen‘ Kuscheln und Aneinanderschmiegen mit einem Mal zärtliche Liebkosungen wurden, um sich schließlich mit gegenseitigem Petting zum Orgasmus zu bringen, oder dass er in sie hinein glitt und richtig mit ihr schlief…


Nury hatte prompt seinen Gesichtsausdruck vor Augen; das leise, weiche Stöhnen, dass er im Moment des Eindringens von sich geben würde. Und wie er zugleich immer tiefer in ihr verschwand, bis sich sein Unterleib gegen ihren offenen Schoß drängte… Wie sein nackter Leib über ihr aufragte, während er den Kopf senkte, um zu sehen, wie er bis an die Wurzel in ihr steckte…

Schon der bloße Gedanke jagte ihr eine Hitzewelle durch den Körper…

Ihre angeregte Fantasie drohte mit ihr durchzugehen und sie konnte sich kaum noch auf den Text konzentrieren. Sie hätte die Lektüre am liebsten zur Seite gelegt, ihre Robe aufgemacht und angefangen, sich zu streicheln. Dabei an ihn zu denken und—


„Hey, was machst du denn um diese Zeit noch hier?“ platzte unvermutet eine helle Männerstimme in ihren Wachtraum und riss sie aus den Gedanken.

Sie schrak heftig zusammen und ihr Körper zuckte so stark, dass sie fast noch das Buch von ihren Knien gestoßen hätte. Mit einem raschen Griff gelang es ihr gerade noch, das abgleitende Journal festzuhalten und es wieder auf ihrem Schoß abzulegen.

„Jowan!“ keuchte sie entsetzt und blickte zu dem dunkelhaarigen Mann auf. Dass er sich so unbemerkt nähern konnte, war ausgesprochen beunruhigend. Entweder hatte er sich an sie herangeschlichen, oder sie war durch ihre Lektüre stärker abgelenkt gewesen, als ihr lieb war.

Ihr Freund rang sich bei ihrem entgeisterten Gesichtsausdruck ein schiefes, entschuldigendes Lächeln ab. „Ich wollte dich nicht erschrecken. Ich dachte, du hättest meine Schritte gehört.“

„Nein, ich…“ Sie stockte und neigte sich mit dem Oberkörper nach vorne, um beide Ellenbogen auf die offenen Seiten zu stützen und das Geschriebene damit vor seinen Blicken zu verbergen. „Ähm… ich habe dich nicht gehört.“

„Wow, du musst ja mächtig vertieft in dein Buch gewesen sein. Mit diesem schweren Schuhwerk ist man ja nicht gerade auf leisen Sohlen unterwegs.“ Sein neugieriger Blick war beim Sprechen unverwandt auf das Buch auf ihren Knien gerichtet und er neigte den Kopf leicht auf die Seite, um etwas von dem Text erhaschen zu können.

Normalerweise hätte sie wirklich jeden Fund mit Jowan geteilt. Sie hatten zusammen schon so manchen Streich ausgeheckt und nutzten jede sich bietende Gelegenheit, um etwas Aufregung und Abwechslung in ihren tristen Alltag zu bringen.

Aber diesmal erfüllte sie seine Neugier mit Unbehagen. Nury zog das offene Journal dichter an sich heran.


„Was hast du da? Zeig‘ doch mal.“

Daraufhin drückte sie das Schriftstück mit den aufgeschlagenen Seiten voran gegen ihre Brust und umklammerte den hellroten Ledereinband, dass ihre Knöchel weiß hervortraten. Sie wurde kochendheiß im Gesicht, und ihr Gegenüber griente ein wenig.

„Hey, was ist denn mit dir? Du wirst ja knallrot.“ Er stützte sich mit der Hüfte an der Pultkante ab, um dann die Arme vor der Brust zu verschränken. „Das sieht wie ein Tagebuch aus. Hast du das von einem der anderen Mädchen?“ Er neigte sich leicht zu ihr hin. In seinen Augen blitzte etwas auf und sein Grinsen verbreiterte sich. „Lass mich doch mal einen Blick reinwerfen…“

Sie presste das Buch nur noch fester an ihre Brust und funkelte ihn missbilligend an. „Ich lese keine fremden Tagebücher, Jowan!“

„Aber warum bist du dann so…?“ Er stockte. „O—Oh! Natürlich. Es ist dein eigenes.“ Er wurde nun doch etwas verlegen. „Ähm, das ist natürlich etwas ande—“

„Ich hab’s aus Irvings Büro“, platzte es aus ihr heraus und Nury bereute augenblicklich, überhaupt etwas Derartiges gesagt zu haben.

Jetzt war seine Neugier erst einmal richtig geweckt…

„Aus Irvings Büro?! Dann muss er das Journal beschlagnahmt haben! Ist das ein Spickheft mit Prüfungsaufgaben? Nein, so was würdest du wohl kaum durchlesen… Dann muss das eine Abschrift von Banastor’s Studien über Nekromantie sein. Die Chantry hat alle seine Schriften verboten; auch die Werke aus seiner Zeit, bevor er sich mit Blutmagie beschäftigt hatte. Ich möchte wetten, dass hier und da immer noch Kopien in Umlauf sind.“

Er neigte sich noch weiter zu ihr hin. Nury’s Nasenflügel blähten sich, als sie die feine Note von Elfroot-Seife einatmete, die seine Haut verströmte. Sie saugte den leichten, warmen Duft tief ein, bevor ihr der Atem zu stocken drohte: Sie spürte den Zug seiner Hand an dem Buch und krampfte ihre dünnen Finger um den Einband.

„Komm schon, Nury. Lass mich mal einen Blick reinwerfen. Nur ganz kurz. Ich werde niemandem etwas verraten, das weißt du doch.“

Ihr Griff lockerte sich, wenn auch nur zögernd. Sie hatte ihm noch nie etwas abschlagen können und wand sich innerlich, dass sie grundsätzlich so schnell nachgab und wie warmes Wachs in seinen Händen war.


Der nur wenige Jahre ältere Mann zog etwas energischer an dem Einband und Nury ließ schließlich los. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und starrte vor sich hin, während sich Jowan mit einem Ruck neben ihr auf die Podestkante setzte und die Lektüre neugierig zu studieren begann…

Die Elfe zählte im Geiste die Sekunden und rechnete damit, jeden Augenblick das Zuschnappen des Buches zu hören – um ihr dann einen wirklich schrägen und vielleicht sogar befremdeten Blick zuzuwerfen.


„Maker’s Breath!!“ hörte sie ihn stattdessen hervorstoßen.

Nury verzog peinlich berührt das Gesicht und wandte errötend den Kopf zur Seite und von ihm ab.

„DAS…“ Er stockte und sprach dann mit flüsternder Stimme weiter: „das hatte Irving in seinem Büro?!“

Sie antwortete nicht und hielt hartnäckig den Blick von ihrem Freund abgewandt.


Es verging eine ganze Weile in völliger Stille, und die Elfe hielt es schließlich doch nicht mehr aus. Sie schielte neben sich, um zu sehen, was ihr Gefährte jetzt für einen Gesichtsausdruck hatte.

Er las mit starrer Miene und war dem Anschein nach genauso verlegen, wie sie es zu Beginn gewesen war. Aber da war auch Faszination in seinen Augen und der gleiche Wissensdurst, der sie den Text so hatte verschlingen lassen. Er starrte mit leicht geöffnetem Mund auf die Seiten und war von dem, was da stand, völlig in den Bann gerissen.

Das leichte, raschelnde Umblättern einer Seite mischte sich mit Jowan‘s plötzlichem Räuspern und er legte den Einband auf dem Schoß ab.

Die Bewegung war so abrupt, dass sie ihn mit einem fragenden Seitenblick musterte. Ihr Freund hatte ein merkwürdig ausdrucksloses Gesicht bekommen. Seine Züge wirkten wie eingefroren und er hatte ganz rote Ohren.

Nury war beim Lesen ganz feucht und unruhig geworden und sie fragte sich natürlich, ob ihn jetzt auch dieser sehnsüchtige, nagende Drang erfüllte… ob das Geschriebene genauso aufreizend auf ihn wirkte und auch bei ihm Lustgefühle weckte…


Sie blickte ihn immer länger von der Seite an und konnte dem Bedürfnis, ihm noch näher sein zu wollen, kaum noch widerstehen.

Die Elfe ertappte sich dabei, dass sie sich zu ihm hinzuneigen begann und rutschte im nächsten Moment von der Pultkante. Jowan schien die Bewegung neben sich nicht einmal mitzubekommen und ließ jetzt eine Hand unter dem Buchdeckel verschwinden, um sich zu kratzen oder… zu reiben… oder…

Sie schaute genauer hin und bemerkte das leichte Drücken und Kneten seiner Hand…

…und wurde puterrot, als sie die verstohlenen Bewegungen seiner Finger plötzlich verstand.


Nury schnappte in einem Aufwallen völlig irrationaler Panik nach dem Buch und entwand es hastig seinem Griff. Jowan war zu überrascht, um das Journal noch rechtzeitig festhalten zu können. Er starrte mit einem erstickten Aufkeuchen auf seinen plötzlich leeren Schoß und verschränkte rasch die Hände darüber. „HEY!“

Sie presste ihren Schatz an sich und bewegte sich allmählich in Richtung Tür. Ihr Freund schaute sie verdattert an. Sie konnte die Lust in seinen Augen sehen und auch, wie er sich krampfhaft bemühte, diese Regungen vor ihr zu verbergen. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass sein Blick jetzt hartnäckig auf ihren Busen zielte. Anscheinend lauerte er darauf, dass sich unter der ungegürteten, lose fallenden Robe etwas abzeichnen würde.

Sie trat mit den Zehen auf den bodenlangen Saum und ihr offener Ausschnitt wurde davon nach unten und zur Seite gezerrt. Jowan konnte deutlich mehr sehen, als nur vage Umrisse. Er hatte für ein, zwei Sekunden den vollen Einblick auf eine nackte Brust…

Ihr wurde bei seinem stierenden Blick ganz heiß.

„I—ich… ähm…, ich muss wieder zurück“, stotterte sie, von seiner unerwarteten Reaktion völlig überwältigt und eilte auf nackten Füßen davon.

„Hey! Nury!“

„Wir sehen uns morgen. Bis dann!“


---


Nury Surana verbrachte eine unruhige Nacht und wälzte sich hin und her.

Immer wieder sah sie Jowan’s Gesichtsausdruck vor sich. Es war das erste Mal, dass er sie mit den Augen eines Mannes angeschaut und als Frau wahrgenommen hatte. Dieses plötzliche Funkeln in seinem Blick hatte aber nicht nur Begierde verraten, sondern auch die spontane Erkenntnis, dass seine beste Freundin kein geschlechtsloses Wesen war. Unter ihren Roben verbarg sich ein weicher, anschmiegsamer Körper – ein Körper, dessen weiblicher Reize er sich jetzt bewusst zu werden schien…

Aber wie würde ihr Jowan am nächsten Morgen gegenüber treten?

Würde er so tun, als wenn ihr nächtliches Zusammentreffen gar nicht passiert war? Würde er anders sein, als sonst? Gehemmter, vielleicht? Oder einfach nur verlegen? Ihr wurde bei diesen Überlegungen doch etwas flau in der Magenkuhle.


---


Ihr älterer Freund war in der Tat ein bisschen zurückhaltend, wenn sich seine Geziertheit über den späteren Tagesverlauf auch wieder legte. Ihr entging jedoch nicht, dass er im Unterricht immer wieder zu ihr hinüber schielte.

Seine verstohlenen Blicke waren aber nicht direkt auf sie gerichtet, sondern auf die neben ihr am Pult lehnende Tasche… auf den verräterisch roten, schmalen Einband, der zwischen den anderen Büchern steckte und wie ein leuchtender Farbtupfer von dem Schwarz und Braun der restlichen Lederbände so deutlich abstach.

Sie brauchte ihn gar nicht anzuschauen um zu wissen, dass er etwas ausbrütete.

Wahrscheinlich überlegte er krampfhaft, wie er das Journal noch mal in die Hände bekam. Und Nury wusste, dass sie ihre Tasche auf keinen Fall unbeobachtet zurück lassen konnte.

Sie wollte ihm nicht den Spaß verderben. Sie hatte nur bedenken, dass er etwas Unbedachtes tat und mit der verbotenen Lektüre erwischt wurde. Jowan würde dann mächtig Ärger bekommen und das wollte sie auf jeden Fall verhindern – zumal es sich bei dem zweifelhaften Werk nicht um sachlich-nüchternes Aufklärungsmaterial handelte. Das Buch war nur zu dem Zweck geschrieben, den Leser mit seinen expliziten Beschreibungen sexuell zu erregen.


Und selbst wenn ihr Freund nur die Absicht hatte, aus reiner Neugier darin zu lesen – irgendwann hätten ihn die aufreizenden Texte so angeturnt, dass er gar nicht anders konnte, als sich zu befriedigen…

Dieser Gedankeließ sie erschauern. Sie hatte augenblicklich ein unerhörtes, schamloses Bild vor Augen und versuchte krampfhaft, an etwas anderes zu denken. Aber diese Vorstellung ließ sie einfach nicht mehr los!

Nury konnte beim besten Willen nicht verhindern, dass sie Jowan immer wieder nackt vor Augen sah: wie er auf dem zerwühlten Bettzeug lag, in das Journal vertieft… mit einer Hand die Seiten offen haltend und mit der anderen Hand an seinem Steifen auf und nieder fahrend.

Sie wurde immer unruhiger und malte sich darüber immer lustvollere Szenarien aus. Dass sie ihm nachschlich und ihn überraschte. Dass sie seine Hand zur Seite schob und ihn mit dem Mund befriedigte… oder dass er sie ohne Umschweife auf sein Bett legte und mit einem ungestümen Stoß in sie eindrang, um sie sofort hart und leidenschaftlich ran zu nehmen.



Nury quälte sich geistesabwesend durch die Unterrichtsstunden und die anschließenden, praktischen Übungen und konnte es kaum abwarten, sich zurück zu ziehen. Es war aber noch viel zu früh, um sich schlafen zu legen. Stattdessen wollte sie ihre Fantasien anders abreagieren: Sie hatte ihre Tagträume noch nie schriftlich festgehalten.

Das erotische Buch aus Irvings Büro hatte ihr gezeigt, wie lustvoll geschriebene Worte sein konnten. Sie brodelte mittlerweile fast über und musste diesen Druck irgendwie loswerden.

Nury setzte sich sofort mit Federkiel und Pergament an ihr privates Pult und begann, zu schreiben...


---


Die Elfe schrieb und schrieb. Die Feder kratzte unermüdlich über das Papier und sie hörte nicht eher auf, bis sie alles herausgelassen hatte. Sie überflog das Geschriebene nicht einmal, sondern faltete das Blatt zusammen und schob es zwischen zwei Seiten ihres entwendeten Büchleins. Dann stellte sie die Tasche auf dem Boden neben sich ab und lehnte sich aufseufzend zurück.

Von der kauernden Haltung über dem niedrigen Pult war sie ganz steif geworden und das flackernde, leicht rußende Kerzenlicht ließ ihre Augen brennen. Sie streckte sich ausgiebig und schrak zusammen, als plötzlich Kera in der offenen Tür neben ihr stand.

„Nury, kannst du mir gerade mal helfen? Enchanter Elesia braucht dringend zwei Leute. Im Lagerraum haben sich Spinnen breit gemacht und du weißt doch, wie sehr sie sich vor diesen riesigen Dingern fürchtet.“

Sie schaute die an der Türzarge verharrende Menschenfrau an und rieb sich zugleich über die müden Augen.

„Komm schon. Das wird nicht lange dauern und du bist Ruck-Zuck wieder bei deinen Übungen und Lektüren. Elesia wird jedem von uns zwei Fleißpunkte dafür geben. Und ich brauche nur noch einen Punkt, um endlich für mein Harrowing bereit zu sein.“

Nury hob die Hand, um einen weiteren Redeschwall abzuwehren und erhob sich von ihrem Sitz. „Okay, okay. Ich komme schon.“

Als sie ihre Tasche nehmen wollte, wurde sie von Kera einfach am Arm mit sich gezogen. „Lass doch deine dumme Tasche stehen! Da wird sich schon keiner dran vergreifen.“

Sie warf einen nervösen Blick auf den Stoffbeutel und überlegte, ob sie sich Kera’s Griff entziehen und ihn doch an sich nehmen sollte. Sie wollte nicht die Neugier ihrer Begleiterin erregen, doch bei dem Gedanken, den Beutel einfach zurück zu lassen, fühlte sie sich überhaupt nicht wohl.

Nach ein paar sträubenden Schritten und dem irritierten Seitenblick der jungen Frau ergab sie sich jedoch ihrem Schicksal und hoffte nur, dass sie möglichst schnell wieder zurück sein würde. Wie viele Riesenspinnen könnten sich schon im Lager aufhalten? Enchanter Elesia neigte dazu, alles zu dramatisieren, und vielleicht war sie im Handumdrehen wieder hier. Und was sollte in zehn, fünfzehn Minuten schon groß passieren?


---


Sie kehrte erst nach einer geschlagenen vollen Stunde wieder an ihr Pult zurück. Mit den Fingern puhlte sie immer noch klebrige, zähe Spinnweben aus den Haaren und wischte dann über ihre Ärmel und das staubig gewordene Vorderteil ihrer Robe, ohne ihre Kleidung jedoch säubern zu können.

Sie hatten ihre Fleißpunkte bekommen, und Nury erhielt darüber hinaus noch ein Stück Elfroot-Seife von ihrer Schulkameradin. Als Dank für die schnelle Hilfe.

Die Elfe hielt den kleinen, rechteckigen Klotz immer noch umfasst und wog den erstaunlich schweren, gelblich-weißen Quader jetzt auf der Handfläche. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Jowan würde sich darüber freuen. Er war ganz vernarrt in den Duft.

Mit diesem Gedanken machte sie ihre Tasche auf, um das Seifenstück darin zu verstauen.

…und stutzte.

Nury hob den Kopf und schaute sich im Saal um, doch außer ihr war niemand anwesend.


Ihre Fingerspitzen strichen über das mit dem Einband nach oben in der Tasche liegende Journal. Sie hatte das Buch mit den Seiten nach oben zwischen den anderen Wälzern verstaut. Das wusste sie ganz genau!

Einer plötzlichen, unwohlen Eingebung folgend, zog sie die Lektüre heraus und ging sie hastig durch.

Das Büchlein hatte man zu ihrer Erleichterung zwar zurück gelassen, aber das darin versteckte Pergament war verschwunden!


Auf dem Blatt hatte sie ihre intimsten Gedanken nieder geschrieben! Und jetzt war es weg. Ihr wurde auf einen Schlag ganz übel und sie musste sich setzen.

„Nein. Das… kann nicht sein. Das darf nicht sein!“ flüsterte sie und blätterte das Buch wieder und wieder durch. „Oh Maker! Bitte nicht. Nur das nicht.“ Nury drehte den Einband mit zitternden Händen auf den Kopf und schüttelte ihn, bis die lose herunter hängenden Seiten wie ein Fächer auseinander gingen.

Nichts.

Sie legte das Journal auf den Tisch und leerte hastig ihre ganze Tasche aus, um jedes einzelne Manuskript, Buch und auch ihre Pergamentmappe durchzugehen. Ihr fiel anschließend nur noch ein, sich auf den Boden zu knien und dort nach dem Blatt zu suchen. Sie legte sich zuletzt flach ausgestreckt hin und presste die Wange gegen die kalten Fliesen, um unter die Betten spähen zu können. Aber auch das half nichts. Das Papier war und blieb verschwunden.

Die Elfe stand wieder vom Boden auf, um mit einem Stöhnen auf den Stuhl zurück zu sinken und hätte am liebsten das Gesicht in den Händen vergraben. Sie fühlte sich ganz elend. Irgendjemand hatte das Blatt in ihrer Abwesenheit an sich genommen, und sie wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken.

‚Morgen wird jeder über mich lachen. Für die Tratschmäuler ist das doch genau der richtige Zündstoff, um hinter meinem Rücken… nein, hinter unseren Rücken… zu lästern‘, dachte sie und verzog das Gesicht, bevor sie mit hoher Stimme eine der Klatschbasen nachäffte: „Hey, hast du schon gehört? Nury ist total verrückt nach ihrem Freund Jowan. ….Ohhh, was? Echt? ….Ja, hier, kannste selber mal lesen. Wer hätte gedacht, dass sie so schamlose, lüsterne Gedanken hat. So ein frivoles Früchtchen. Hihihi…“ Sie stöhnte. „Maker’s Mercy! Jowan wird begeistert sein, wenn man ihm den Tratsch brühwarm erzählt und vielleicht noch damit aufzieht… Hätte ich doch nur nichts aufgeschrieben. Das war so dumm. Dumm und kurzsichtig.“


---


Die Elfe war über die nächsten Tage sehr angespannt und nervös. Sie beobachtete jeden in ihrer Umgebung mit Argusaugen und suchte nach Anzeichen, ob sich bereits etwas herumzusprechen begann. Sie rechnete damit, dass man hier und dort zusammenstand und tuschelnd und grinsend in ihre Richtung schielte; vor allem das Tratschmaul Eadin und ihre drei besten Freundinnen…

Die anderen Schüler – und auch die Lehrer – verhielten sich jedoch wie immer.

Niemand tratschte, lästerte oder wies kichernd auf sie. Es gab keine Gerüchte oder sonstiges Geschwätz. Das Leben im Turm ging ungestört und in dem gewohnten Alltagstrott weiter, als wenn überhaupt nichts passiert wäre. Und Nury bemühte sich, wieder etwas lockerer zu werden. Sie traute dem Frieden zwar noch nicht so ganz, aber allem Anschein nach hatte der Dieb seinen pikanten Fund nicht wie erwartet herumgereicht.


Doch wer mochte das Blatt an sich genommen haben?


Ihre Blicke wanderten durchs Klassenzimmer und glitten von einem geneigten Haupt zum anderen. Hatte Rosa den Zettel? Oder Maren? Oder war’s gar einer von den Burschen gewesen? Randor? Oder Soris? Oder… …Jowan?

Sie erstarrte bei dem Gedanken. Dann wandte sie sich auf ihrem Stuhl zur Seite, um den neben ihr sitzenden, nur durch den schmalen Gang von ihr getrennten Freund anzuschauen.


Er war der einzige, der nicht über seinem Text brütete. Stattdessen hatte er das Kinn in die Handfläche gestützt und träumte mit offenen Augen vor sich hin. Ihr mochte zwar sein Gesicht zugewandt sein, seine ausdruckslose Miene und der unfokussierte, ins Leere gehende Blick verrietenaber, dass er völlig in Gedanken war.

Er blinzelte plötzlich mehrmals und sie konnte förmlich sehen, wie er ins Hier und Jetzt zurückkehrte. Als er den auf sich ruhenden, fragenden Blick der Elfe bemerkte, senkte er den Kopf und tat so, als wenn er sich mit dem Lehrstoff beschäftigen würde.

„Konzentriere dich bitte auf deine Aufgabe, Nury.“ Enchanter Niall versperrte ihr im nächsten Moment die Sicht auf ihren Freund, als er langsam zwischen ihnen hindurch ging und direkt neben ihr stehen blieb.

Sie wandte sich daraufhin wieder ihrem eigenen Buch zu.

Jowan‘s Zerstreutheit musste überhaupt nichts bedeuten. Es war nicht das erste Mal, dass er mit den Gedanken völlig woanders war. Der theoretische Unterricht hatte ihn schon immer gelangweilt.



- Eine Woche später -


Nury lag auch in dieser Nacht wach und grübelte vor sich hin. Sie war immer noch davon besessen, herauszufinden, wer sich an ihrer Tasche zu schaffen gemacht hatte. Dass es zu keinem Getratsche gekommen war, konnte nur bedeuten, dass der Dieb das Pergament – und auch dessen Inhalt –für sich behalten hatte.

Einen derart intimen Text würde aber nur jemand geheim halten, der a) nicht das geringste Interesse an ihren hormonellen Ergüssen hatte, oder b) wer sich davon persönlich angesprochen fühlte…

Doch wer - außer Jowan selbst - sollte sich von ihrem hitzigen Geschreibsel schon angesprochen fühlen?


Die Elfe setzte sich im Bett auf und starrte in die undurchdringliche Finsternis des nächtlichen Schlafsaals. Hier und dort hörte sie leichtes Schnarchen oder wie sich jemand seufzend in seiner knarrenden Schlafstatt auf die Seite wälzte.

Sie konnte nicht einfach in den anderen Schlafsaal gehen, zu Jowan’s Bett in der vorletzten Reihe schleichen und einfach seine Sachen durchwühlen. Das mochte die einfachste Alternative sein, um herauszufinden, ob er ihren Zettel eingesteckt hatte. Aber das war in ihren Augen zugleich auch die schäbigste und niederträchtigste Lösung…

Sie wusste nur einen Ausweg: Sie musste dem Dieb eine Falle stellen!

Und sie wusste auch schon genau, wie sie das anstellen könnte…


---


Nury setzte sich am nächsten Morgen noch vor dem Frühstück an ihr Pult und begann, abermals ein Blatt vollzuschreiben. Nur dieses Mal würde sie sich auf die Lauer legen und aufpassen, wer es an sich nehmen wollte, um ihn - oder sie - gleich zur Rede zu stellen.

Und wenn es tatsächlich Jowan gewesen war..? Was dann?

Sie stockte mit der Feder über dem Pergament und strich mit dem weichen Ende sanft an ihrem Kinn hin und her. Sie hatte keinen konkreten Beweis, doch ihr Verdacht hatte sich im Laufe der Tage instinktiv auf ihren Freund verhärtet. Nur er wusste von dem Buch. Daher gab es nur für ihn einen wirklich triftigen Grund, in ihrer Tasche herumzuwühlen...

Es war ihr schon irgendwie peinlich, wenn er jetzt von ihren Fantasien wusste. Zugleich empfand sie diese Vorstellung aber auch als prickelnd und irgendwie … lustvoll.

Die Elfenfrau stützte den Ellbogen auf der Pultkante ab und legte das Kinn nachdenklich in ihre offene Handfläche. Ihr Blick richtete sich auf das angefangene Blatt und sie begann, geistesabwesend Punkte und Schnörkel an den Rand zu malen.

Jowan war in letzter Zeit irgendwie… anders. Vielleicht bildete sie sich das jetzt nur ein, aber irgendetwas schien ihn ganz intensiv zu beschäftigen. Sie ertappte ihn immer wieder dabei, wie er mit offenen Augen und einem merkwürdigen Gesichtsausdruck vor sich hin träumte. Und sobald sich ihre Blicke trafen, da bemerkte sie den eigenartigen, fast schon verhangenen, dunklen Schimmer in seinen Augen.

…Genauso hatte er sie in jener Nacht in der Bibliothek auch angeschaut…


Das musste nichts bedeuten und konnte nur Zufall sein. Es war trotzdem eigenartig, dass sein verändertes Verhalten mit dem Verschwinden ihres Pergaments zusammen fiel…


Nury überflog, was sie bisher geschrieben hatte. Dann nahm sie das Blatt und zerriss es in kleine Fitzen, um noch mal von vorne anzufangen. Falls Jowan den Text wirklich an sich genommen hatte, dann sollte er diesmal etwas zu lesen bekommen, dass ihm darüber der Atem stockte.

Die Vorstellung, ihn mit ihren Fantasien aufzuregen, war auch für sie erregend. Sie wollte, dass er beim Lesen einen Steifen bekam. Es sollte ihn so heiß machen, dass er sich schon mit dem Blatt in der Hand befriedigen musste…

Sie wurde ganz unruhig bei dem Gedanken und schrieb sich richtig in Rage. Zugleich formulierte sie ihre Worte so, als wenn der Text nur für ihre Augen gedacht war… Auf diese Weise konnte sie ihm gegenüber wirklich ehrlich und völlig offen sein, ohne sich zugleich eine Blöße zu geben.

Und vielleicht konnte sie ihn damit sogar ein bisschen aus der Reserve locken…


---


Nury steckte das Blatt mit aufgeregt bebenden Fingern so zwischen die Buchseiten, dass noch eine Ecke hervor lugte und etwas von ihrer Handschrift erkennen ließ.

Anschließend richtete sie Eadin aus, dass sie ganz dringend in den Lagerraum musste und erst zum Unterrichtsbeginn wieder anwesend sein würde. Die andere Elfe war eine richtige Wichtigtuerin und würde nur zu gerne jedem, der es wissen wollte, berichten, wo Nury war und auch wann sie zurückkam.

Ihre Tasche hatte sie diesmal am Fußende ihres Bettes hingestellt. Sie ging zur einen Tür des Schlafsaals hinaus und schritt den Gang entlang, um zur Tür am anderen Ende des großen Raumes sofort wieder hinein zu kommen.

Sie hatte sich vorher schon den besten Platz ausgesucht, von wo aus sie einen guten Blick auf ihren Beutel haben würde. Und so schlich sie jetzt geduckt zwischen den zweistöckigen Hochbetten hindurch, bis sie ihr Versteck erreichte.


Es verging eine ganze Weile, in der sie angespannt in zusammengekauerter Haltung ausharrte…

…bis sie endlich Eadin’s Stimme vernahm: „Nury ist nicht da. Sie musste in den Lagerraum. Weiß der Maker, was sie schon wieder dort unten zu erledigen hat. Hoffentlich kommt sie nicht zu spät zum Unterricht. Enchanter Niall ist zwar ein netter Bursche, aber er ist so furchtbar streng, wenn es um Pünktlichkeit geht…“

Nury reckte vorsichtig den Hals, doch sie konnte nur die dunkelhaarige Elfe sehen, die sich lässig mit dem Rücken zu ihr aufgebaut hatte und den Blick auf den im Gang verharrenden Gesprächspartner größtenteils versperrte. Was sie von der Robe sehen konnte, verriet allerdings, dass es sich um einen Mann handelte. Und den Farben nach war es ein Lehrling, genau wie sie…

Seine Erwiderung war so leise, dass sie nur Eadin’s Antwort darauf vernehmen konnte: „In einer knappen Stunde, hatte sie gesagt. Wieso? Soll ich ihr etwas ausrichten? Ich muss sowieso in die gleiche Richtung und könnte ihr sagen, dass du hier warst.“

Die Sprecherin zuckte nach einer weiteren, gemurmelten Bemerkung die Schultern. "Na gut, dann nicht." Die schwarzhaarige Elfe verließ kopfschüttelnd den Schlafsaal, während ihr Gegenüber immer noch dastand und ihr hinterher schaute.

Nury bekam Herzklopfen. Es war tatsächlich Jowan!


Er verharrte eine Weile unschlüssig am Fleck und blickte immer wieder zur Tür hinaus und den Gang hinunter. Dann, endlich, setzte er sich in Bewegung. Ihr Herzklopfen wurde noch heftiger und sie befürchtete, dass ihr Freund das harte, schnelle Pochen in ihrer Brust sogar auf diese Entfernung wahrnehmen könnte.

Er ging zu ihrem Pult und schaute sich suchend darunter um. Dann ließ er die Blicke durch den Raum schweifen, um letztendlich schnurstracks auf ihr Bett zuzugehen. Mit einem letzten, gewissenhaften Rundumblick ging er in die Hocke und schlug hastig ihre Tasche auf.

Nury verfolgte mit angehaltenem Atem und weit offenen Augen, wie er zwischen ihren Büchern herum suchte und dann in der Bewegung stockte. Seine Hand verharrte über der auffallend hervorlugenden Pergamentecke. Sie hoffte nur, dass er darüber nicht misstrauisch wurde. Aber da griff er auch schon das Papier und zog es behutsam zwischen den Buchseiten hervor.

Jowan schaute sich nach allen Seiten um und überflog anschließend kurz das Geschriebene. Dann faltete er das Blatt in aller Eile so klein wie möglich zusammen und versteckte es hastig im Ärmelbund seiner Robe.


Die Elfenfrau blieb auch dann noch reglos in ihrem Versteck hocken, als die schnellen Schritte von seinem schweren Schuhwerk längst den Gang hinunter verhallt waren.

Ihr allererstes Gefühl war bodenlose Erleichterung.

‚Er… er hat‘s tatsächlich getan… Jowan war’s. Er hatte das Blatt genommen. Nur er und kein anderer… Oh, Maker.‘

Dann schämte sie sich plötzlich für ihre Offenherzigkeit.


Beim ersten Mal war es nur ein dummer Zufall gewesen, wenn ihr auch nicht klar war, wieso und warum er das Schriftstück überhaupt an sich nahm. Sie konnte nur vermuten, dass er neugierig gewesen war und in typisch argloser – wenn auch unbedachter – Weise einfach drauflos gehandelt hatte.

Dass er ihre vorgetäuschte Abwesenheit dazu ausnutzte, nach einer weiteren „Beichte“ von ihr zu suchen, bewies eigentlich schon genug Interesse von seiner Seite. Und vielleicht sogar auch, wie angetan er von ihren Worten sein musste.


Und diesmal hatte sie es sogar darauf angelegt, ihn zu provozieren! Also warum war sie jetzt so verlegen? Beim Schreiben hatte sie dem Moment, in dem er den Zettel an sich nahm, noch regelrecht entgegengefiebert!

Außerdem gab es jetzt sowieso kein Zurück mehr: Jowan hatte nicht die Geduld, bis zum Abend zu warten; dafür war er zu neugierig. Er würde sich schnurstracks irgendwohin zurückziehen, um das Geschriebene sofort durchzulesen.

Bei dieser Vorstellung wurde ihr doch ein bisschen merkwürdig zumute...


Sie fühlte sich aufgeputscht. Nervös. Zugleich war sie aber auch sehr aufgeregt und verspürte fast so etwas wie Lampenfieber. Ihr Magen schien sich zu einem harten Knoten zusammen zu krampfen und sie hatte das Gefühl, kaum noch atmen zu können.

Für einen Moment kämpfte sie mit dem Wunsch, ihn zu suchen und herauszufinden, wie er auf ihre Zeilen reagieren würde. Dann verwarf sie den Gedanken wieder. Sie hatte Hemmungen, so weit zu gehen. Und irgendwie wollte sie auch gar nicht so recht wissen, wie seine Reaktion ausfiel.

Vielleicht betrachtete er sie immer noch als so etwas wie einen Schwesterersatz und ihre glühenden Worte rührten die völlig falschen Gefühle in ihm…


Allerdings müsste man schon sehr einfältig sein um nicht zu erkennen, wie sehr sich die Schreiberin im Grunde nach ihm verzehrte; dass sie ihn als Mann begehrte und ihn nicht als eine Art… Bruder in kindlich-unschuldiger Weise anhimmelte.

Und Jowan war alles andere als einfältig…


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Diesmal bemerkte sie eine deutliche Veränderung in seinem Verhalten…

Seine Blicke, sein Lächeln… so manche, wie beiläufig geäußerte Bemerkung… und auch seine körperliche Nähe... das zeigte ganz deutlich, dass ihre verführerischen Worte auf äußerst fruchtbaren Boden gefallen waren. Jede noch so sanfte Berührung von ihm ließ sie jetzt innerlich beinahe schmelzen.

Sie spürte immer wieder, wie seine Hand auf ihrer Schulter, ihrem Arm oder ihren Fingern verharrte. Vor allem ihre Schulter schien es ihm jetzt angetan zu haben: jedes Mal wanderte seine Handfläche bis zu ihrem Nacken hinauf, um sie mit sanften Fingern zu necken. Das leichte Streicheln, dass an ihrem Genick auf und nieder wanderte und schließlich zärtlich ihren Haaransatz kraulte, ließ eine wohlige Gänsehaut über ihren Rücken hinunter prickeln.

Sie schaute Jowan dann jedes Mal an, um ihm zu zeigen, wie angenehm die Liebkosung war. Und während sie sich auf die Lippe beißen musste, um ihre sinnlich-entrückte Miene wenigstens ein bisschen im Zaum zu halten, da stahl sich ein so verlangender Ausdruck in seine Augen, dass ihr ganz heiß wurde…

Sie konnte ihm seine Wünsche und Gedanken in dem Moment so deutlich vom Gesicht ablesen…

Seine Augen schienen zu sagen: „Ich weiß, wovon du träumst und was du dir ersehnst…“, und doch schien er noch nicht so weit zu sein, den nächsten Schritt zu machen.


Nury war darüber fast am Verzweifeln.


Ihr Freund war keineswegs grausam. Es würde ihm nie in den Sinn kommen, sie nur zum Scherz zu provozieren und sich dann von ihr abzuwenden. Diese kleinen, fast schon neckisch-verwegenen Flirts… die tiefen, langen Blickkontakte… seine zärtlichen Berührungen – er verfolgte durchaus ernste Absichten. Doch anscheinend wollte er der Elfe jede ihrer süßen, erotischen Verlockungen irgendwie… zurückzahlen: Er wollte sie anscheinend genauso aufwühlen und verrückt machen, wie sie ihn mit ihren Schreibereien aufgereizt hatte.


Sie verbrachte darüber so manche Nacht hellwach in ihrem Bett; das glühende Gesicht ins Kissen gedrückt um ihr Stöhnen zu dämpfen und sich gleichzeitig mit der Kerze befriedigend. Sie konnte gar nicht anders, als sich dabei vorzustellen, dass er es war, der sie mit langen, lustvollen Stößen nahm. Und wahrscheinlich tat Jowan in seinem Bett, im anderen Schlafsaal, dann genau das gleiche und stellte sich vor, dass es nicht seine eigene Hand war, sondern ihr heißer, feuchter Schoß und wie er sich in ihr bewegte.


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Schon bald hatte sich so viel Lust in ihr aufgestaut, dass sie einfach wieder zu Feder und Papier greifen und sich Luft machen musste.

Ihr Verlangen entlud sich in einer derartigen Leidenschaft, dass sie sich beim Schreiben an ihrem Pult wand und auf dem Stuhl hin und her rutschte. Das Wissen, dass er beim Lesen dieser Zeilen die gleiche Lust verspüren würde wie sie beim Schreiben, das brachte sie dazu, wirklich alles herauszulassen:


Diesmal schrieb sie ihre Worte nicht einfach so zusammenhanglos nieder, wie sie ihr in den Sinn kamen. Sie verfasste ihre Gedanken jetzt als Brief und sprach ihn ganz direkt darin an.

Nury wusste, dass ihre Zeilen dadurch noch intimer und erotischer wurden. Und genau das war auch ihre Absicht…



Jowan,

es ist tiefste Nacht und doch sitze ich hier an meinem Pult, unfähig, zu schlafen. Um die anderen nicht zu stören, habe ich nicht einmal die Kerze angemacht und schreibe nur zaghaft bei Mondlicht, damit die Feder nicht so laut kratzend über das Pergament fährt. Ich hoffe, dass meine Zeilen trotzdem verständlich sind.

Es gibt nur einen Grund, der mir den Schlaf zu rauben vermag, und das bist du. Ich möchte dich mit meinen Gefühlen nicht überwältigen. Aber… ich bin… überwältigt.

Ich… brenne. Ich glühe!

Ich bin trunken von der Vorstellung – dem Wunsch – dich jetzt bei mir zu haben. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich nachts wach liege. Wie sehnsüchtig ich dann an dich denke. Und wie meine Hände schließlich auf meiner heißen Haut auf Wanderschaft gehen.

Ich sehne dich herbei. Jetzt, in diesem Moment. Ich möchte dich ganz dicht neben mir wissen… Hier, in meinem Bett…Haut an Haut…deine Hände auf meinem Körper fühlen… deine Nähe spüren…

Meine Finger krampfen sich um den Deckenzipfel, während ich mit der anderen Hand meinen Körper erforsche und mir vorstelle, dass es deine Finger sind, die mich so zärtlich und voller Verlangen erkunden.


Ich ersticke mein Stöhnen im Kissen bei der Vorstellung, wie wir uns gegenseitig streicheln... wie lustvoll es sein wird, einander gegenseitig zu erforschen… ich möchte dich in meiner Hand spüren, während du meinen Schoß liebkost. Wie dein Finger in meinem Schlitz taucht und meine Perle zärtlich reibt, während ich dich zugleich sanft massiere. Dass wir uns voller Genuss gegenseitig verwöhnen, bis das Verlangen so stark wird, dass ich dich anflehe, in mich hinein zu kommen. Mich auszufüllen. Ganz und gar.

Ich sehne mich danach, dich in mir zu haben… mit tiefen Stößen deine Lust zu spüren. Zu hören, wie sich dein atemloses Schnaufen mit meinem mischt und auch mit dem feuchten Flutschen zwischen meinen offenen Beinen… bis du mir zu verstehen gibst, dass dein Höhepunkt unmittelbar bevorsteht.


Maker! Ich kann dich jetzt vor mir sehen, Jowan! Atemlos. Erhitzt. Wie du dich über mir abstützt, während deine Lenden zwischen meinen Schenkeln ruhen. Ich kann dein Herz klopfen hören, sehe, wie der Schweiß auf deiner Haut glitzert. Ich kann dir die Wollust ansehen. Und auch, wie viel Überwindung es dich kostet, nicht einfach weiter zu machen und dich mit ein paar raschen, kräftigen Stößen in mir zu verströmen.


Ich ziehe dich zu mir herunter, bis wir uns umdrehen und ich auf dir sitze. Meine Hände stützen sich auf deine keuchende Brust. Ich richte mich auf. Mein Körper hebt und senkt sich bedächtig auf dir. Ich betrachte dein Gesicht und reite dich allmählich schneller.

Ich kann die Lust in deinen Augen sehen und höre an deinem Keuchen, wie erregt du bist. Ich spüre so deutlich, wie du dich in mir bewegst; wie du mit jedem Senken meiner Lenden völlig in mir verschwindest und mit dem nächsten Heben beinahe aus mir rutschst.

Du kannst mir den Genuss und die Leidenschaft ansehen; wie sehr ich es genieße, dich in mir zu haben. Und ich möchte diesen Moment auskosten; in der Lust unserer Vereinigung schier zerfließen. Ich sehne mich nach dem Augenblick, wenn wir gemeinsam den Höhepunkt unserer Leidenschaft erreichen… wie du plötzlich aufstöhnst und dich mir entgegen wölbst…



……Oh, Maker! Ich sitze hier nur in meiner Robe, barfuß und ohne Haube. Und… ich habe kein Höschen an. Ich spüre, wie die Wollust in heißen Perlen aus meinem Schoß sickert und den Stoff unter meinem Po durchnässt.

Ich brauche dich!

Nury


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Jowan holte sie am nächsten Morgen ab und sie gingen gemeinsam in die Bibliothek.

Die beiden Freunde suchten die Bände heraus, die sie für ihre Studien brauchten und zogen sich damit in eine ungestörte Ecke zurück. Heute war Sonntag, und die meisten Schüler, Magier und Enchanter nutzten den freien Tag, um ihren Freizeitvergnügungen nachzugehen.

Der Büchersaal war deshalb so gut wie leer. Nur hier und dort brüteten ein paar Vereinzelte über alten, muffigen Folianten und machten eifrig Notizen.


Nury rückte mit ihrem Stuhl dichter zu ihm hin und stützte das Kinn in die Handfläche. Sie sah sich um und lächelte zufrieden in sich hinein. Eine der gewaltigen Steinstatuen ragte dicht neben ihnen auf und verbarg sie vor fremden Blicken. Der massige Figurensockel war ein ausgezeichneter Blickschutz, und im Schatten, den Andraste’s Abbild direkt auf sie und über den Tisch warf, würde man sie kaum entdecken – sofern sie leise waren und sich nur flüsternd unterhielten.

Die junge Frau wandte sich ihrem Gefährten zu. Er las nicht wie erwartet in dem aufgeschlagenen Buch. Er hatte, genau wie sie, das Kinn auf dem Handballen abgestützt und betrachtete seine Freundin von der Seite. Als sich ihre Blicke trafen, trat ein kleines Lächeln auf seine Lippen und sein Blick wurde noch wärmer und tiefer.

Sie lächelte zurück und fasste nach seiner anderen Hand, die neben dem offenen Wälzer auf der Tischplatte lag. Alle beide verfolgten, wie sich ihre dünnen Finger langsam und streichelnd bewegten, um schließlich eine alte Narbe an seinem Daumen nachzufahren. Jowan umfasste ihre zarte Hand und die zierlichen Elfenfinger verschwanden fast in seinem warmen, sanften Griff.


Nach einem Moment ließ er wieder los und rückte noch weiter zu ihr auf, bis die hölzernen Stuhllehnen gegeneinander stießen. Sie schaute sich noch mal prüfend um, um sich dann zu ihrer Tasche hinunter zu neigen und den gefalteten Zettel herauszuziehen. Als sie sich wieder aufrichtete, hatte er bereits angefangen, in dem Buch zu lesen. Sein Blick war jedoch zu unstet, um mit voller Konzentration bei der Sache zu sein.


Nury wartete einen Augenblick und vergewisserte sich noch einmal, dass sie in ihrem Versteck wirklich ungestört sein würden. Dann legte sie das Blatt auf den Tisch und stieß ihn leicht mit dem Ellbogen an.

Als Jowan zu ihr hinschaute, schob sie ihm das Pergament zu. Seine Augen weiteten sich, als er begriff, was sie vorhatte. Er stützte sich auf der Tischkante ab und neigte sich über dem aufgeschlagenen Buch weit nach vorne, um an seiner Sitznachbarin vorbei sehen zu können. Dann blickte er auf den gefalteten Zettel, der da so verlockend neben ihm auf dem Tisch lag.

Er wurde zwischen Neugier und Zögern hin und her gerissen und spähte nochmal an ihr vorbei, um sich anschließend der Elfe zuzuwenden.

„Was? Hier?“ flüsterte er. „Bist du sicher?“

„Hier hinten wird uns keiner stören. Außerdem sitzen wir direkt hinter der Statue. Was soll da schon passieren?“ wisperte sie.

Nury schob das gefaltete Blatt noch weiter zu ihm hin, bis sie fühlte, wie er den Brief sanft unter ihren Fingerkuppen fort zog und an sich nahm.

Sie musste tief durchatmen, als er das Pergament auseinander faltete und glättete.

Nury behielt den Gang und auch die Regale in ihrer Nähe im Auge, um ihm notfalls mit einem hastigen Stupser gegen den Arm zu signalisieren, dass er das Blatt verschwinden lassen sollte.



Die beiden Freunde wurden jedoch nicht gestört.

Und Jowan wurde mit einem Mal ganz still. Gerade so, als wenn er mit angehaltenem Atem lesen würde.

Ihre Handflächen wurden ganz feucht vor Aufregung.


Irgendwann hörte sie, wie er das Blatt wieder zusammen faltete und sich verstohlen räusperte. Trotzdem brachte sie es kaum fertig, den Kopf zu ihm herumzudrehen und ihn anzuschauen…

Ihre Kopfbewegung war daher nur zaudernd… beinahe scheu…

…doch als sich ihre Blicke trafen, verschlug es ihr den Atem. Er machte ein Gesicht, als wenn er sie am liebsten packen und gleich an Ort und Stelle vernaschen wollte.

„Maker!“ Jowan lehnte sich mit einem kleinen Stöhnen in seinem Stuhl zurück. Er schloss die Augen und versuchte, wieder die Oberhand über seine Gefühle zu bekommen. Wenn auch vergeblich.

„Du machst mich noch wahnsinnig mit deinen … Worten… …deinen… erotischen Gedanken…“ flüsterte er.

„H—hat’s dir..?“ Sie zögerte.

„Ob’s mir gefallen hat?“ wollte er wissen. „O ja.“ Er umfasste ihre Hand und zog ihren Arm sanft zu sich hin, um ihre Handfläche auf seinen Schenkel zu legen. „Ob es mich scharf macht, deine Fantasien zu lesen? Mmh ja, und wie.“ Er führte ihre Finger langsam an seinem Bein hinauf.

„Welchen Mann würde es nicht geil machen, wenn sich seine beste Freundin so lustvoll ausmalt, mit ihm zu schlafen?“ Jowan schob ihre Hand immer höher. „Dass sie sich so sehr nach ihm verzehrt, dass einem beim Lesen heiß und immer heißer wird… und der Schwanz zugleich immer härter.“ Mit den Worten legte er die dünnen, zarten Finger der Elfe direkt auf seinen Steifen.

Ihr Mund öffnete sich zu einem tonlosen „Ohh!“ Ihr Blick verschleierte sich, als er ihre Handfläche noch etwas fester auf den harten Schaft drückte. Selbst durch die Robe fühlte sie, wie er dabei unter ihren Fingern leicht zuckte.

Sie drückte ihn sanft, und er zuckte abermals.

Nury rutschte unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. Sie wurde schlagartig feucht und blickte zwischen seinem luststarren Gesicht und ihren Fingern in seinem Schoß hin und her. Sie befühlte die starre Länge, und er rutschte auf seinem Sitz etwas nach vorne. Sie schnaufte leise, als er ihre Hand durch den weichen Stoff um seine Lanze schloss und sie daran auf und nieder führte.


Die Elfe sah sich hastig um, und schaute dann wieder auf seinen Unterleib. Jowan stöhnte leise. Er legte den Kopf gegen die hohe Nackenstütze zurück und musterte sie mit einem trägen, dunklen Blick unter halb gesenkten Lidern. Zugleich bewegte er ihren sanften Griff mit langen Strichen an seiner starr abstehenden Erektion auf und nieder.

Sie wurde darüber ganz zappelig. Ihre Schenkel gingen in unruhigem Wechsel auf und zu. Sie rutschte und wippte mit dem Unterleib auf ihrem Stuhl herum, um dann seine Länge regelrecht zu umklammern. Ihr Kopf sackte in den Nacken. „Ahhh, Jowan…“ keuchte sie und schloss, von ihrer Lust überwältigt, die Augen.

Sie fummelte am Ausschnitt ihres farbenprächtigen Lehrlingsgewands und löste mit hektischen, ungeduldigen Fingern die Schnürung. Sie zog und zerrte, bis der Stoff auseinander klaffte, um dann sein Glied loszulassen und mit beiden Händen ihre Brüste zusammen zu drücken, bis das weiche, üppige Fleisch fast aus dem weitenden Ausschnitt quoll.

„Maker’s Breath“, keuchte er hitzig auf. „Was für große, pralle Brüste.“

Sie stierte in sein gerötetes, starres Gesicht… keuchend bei der Lust, die jetzt in seinen Augen glühte. Er starrte schweratmend auf ihren teilweise entblößen Busen und fummelte den schweren Gürtel auf, der seine Roben zusammen hielt.


Die Elfe lockerte ihre eigene Kleidung und neigte sich zu ihm hin. Er kam ihr sogleich entgegen. Ihre Lippen fanden sich zu einem aufgeregten, atemlosen Kuss. Sie erwiderte die kleinen Stupser… wie seine Zungenspitze sanft und flüchtig an ihrer Oberlippe entlang fuhr und stöhnte leise an seinem Mund. Nury folgte seiner zurückweichenden Zunge in seine Mundhöhle und schnaufte auf, als sie das Lutschen fühlte, dass ihre Zunge nur noch tiefer in seinen Mund hinein zog.

Sie legte eine Hand in seinen Nacken, um den sofort tief und leidenschaftlich werdenden Kuss voller Lust zu erwidern und ihren Mund dabei inbrünstig gegen seinen zu drücken. Zugleich schob sie die anderen Finger in den Ausschnitt ihrer Kleidung, um nacheinander ihre Brüste heraus zu holen.

Die beiden mussten sich bald voneinander trennen, um wieder zu Atem zu kommen und sahen einander in die Augen.

„Ich will dich“, flüsterte er schweratmend. „Schon so lange…“

Ihre Lippen wanderten an seinem Hals entlang, bis er ihr Kinn sanft hob und sie abermals auf den Mund küsste. Ihre Zungen spielten miteinander, bis Nury vor Erregung leise zu wimmern begann.

„Ich brauche dich“, flüsterte sie an seinen Lippen.

Jowan ließ sie diesmal gewähren, als sie aus ihrem Stuhl rutschte und an ihm hinunter glitt. Er schaute auf sie hinunter; wie sie schließlich zwischen seinen Beinen kniete und seine offenen Roben noch etwas weiter auseinander schob. Ihr heißer Mund wanderte mit feuchten Küssen über seinen keuchenden Bauch und immer weiter nach unten.

Als sie sein Glied umfasste und mit zärtlichen Lippen ganz zart an der Basis seiner Lanze lutschte, da wusste er schon, was sie vorhatte. Ihre Zunge strich am Schaft hinauf. Sie blickte in sein Gesicht hoch. Ihr dunkler, verführerischer Blick ließ seine Erektion vor Lust und Erwartung gleichermaßen pulsieren.

Ihre Zungenspitze fuhr immer höher. Ihre zarte Hand umfasste ihn etwas weiter oben, um dann die Vorhaut zurück zu ziehen. Sie fühlte an ihrer Zunge, wie die Eichel freigelegt wurde. Sie schmeckte ihn… die aus ihm gequollenen, schlüpfrigen Tropfen und verteilte den nassen Schimmer mit sanftem Lecken, während Jowan ihre Finger umschloss und ihre Faust immer weiter nach unten bewegte.

Sie hob leicht den Kopf, um zuzuschauen, wie sich die rotgeschwollene, pralle Länge immer weiter vor ihren Augen entblößte… wie weit er die Haut zurück ziehen konnte…

Nury stierte keuchend auf seinen Pfahl und schob dann ihre Lippen über die feuchte Spitze. Sie ließ ihn ganz weit in ihren Mund eindringen, um ihn mit einer beständig saugenden Aufwärtsbewegung wieder frei zu geben. Nur, um das Spiel von neuem zu wiederholen. Er zuckte in ihrem Mund und sie merkte, wie ein Tropfen aus ihm herausquoll.

Die Elfe richtete sich wieder etwas auf, um mit der Eichel an einem ihrer Nippel entlang zu streichen. Er stöhnte leise und wurde in ihrer Faust noch heißer und so prall, dass sie aufkeuchte.

„Halte ihn zwischen deine Brüste“, schnaufte er da auch schon.

Sie kam seinem Wunsch augenblicklich nach und drückte das weiche Fleisch um seinen Pfahl. Er stand ihm so heftig, dass sie ihn mit ihren Brüsten festhalten musste, damit er aus dem zarthäutigen, warmen Tal ihres Busens nicht wieder hervor rutschte.

Jowan schnaufte hitzig und hielt ihre Hände fest, um sich dann mit leichten, unruhigen Stößen zwischen der weichen Fülle auf und nieder zu bewegen. Sie stierte keuchend an sich entlang und verfolgte, wie er zwischen ihren Brüsten auftauchte und wieder dazwischen verschwand… ein unermüdlicher Wechsel langer, gleitender Stoßbewegungen.

Sie konnte ihn so deutlich spüren… wie sich die seidige, zarte Haut an seinem Schaft auf und ab bewegte… die Härte und Hitze seiner Erektion… die pralle Rundung der Eichel und sogar, wie die Vorhaut mit jedem seiner Stöße über den sensiblen, wulstigen Eichelrand auf und nieder rutschte…

Nury keuchte immer heftiger, bis ihr Freund ein zittriges „Schttt, nicht so … laut“, flüsterte.

„Das fühlt sich so geil an“, wisperte sie. „Ich kann dich so deutlich spüren… wie du zwischen meinen Titten hoch und runter gleitest…“

Sie hielt es nicht mehr aus und löste eine Hand von ihrem Busen. Kaum ließ der umklammernde Druck ihrer Brüste nach, da rutschte sein Ständer aus dem üppigen Tal heraus und klatschte ihm gegen den keuchenden Bauch.

Nury zog ihre Kleidung vorne an sich hoch. Jowan begann heftig zu schnaufen, als sein Blick auf ihre klitschnasse, blankrasierte Spalte fiel. Sie war so stark erregt, dass ihr Schlitz deutlich geschwollen war und einladend aufklaffte. Sie kam sofort dichter an ihn heran und wölbte den Unterleib nach vorne.

„Ich… halt’s nicht mehr aus! Fass mich an… streichle mich!“ stieß sie atemlos hervor.


Seine Hand glitt streichelnd über ihre glatte, seidige Scham, um dann mit einem Finger sanft zwischen die weichen Schamlippen zu rutschen. Sie blickten einander an – und stöhnten alle beide, als seine Fingerkuppe ihren Kitzler fand und die steife Knospe ausgiebig verwöhnte.

Ihre kleine Faust krampfte sich um seinen Ständer. Sie streckte sich den Liebkosungen seiner Hand begierig entgegen und massierte ihn zugleich. Sie schnauften alle beide heftig. Das verräterische, rhythmisch schmatzende Glitschen zwischen ihren Beinen mischte sich mit dem mächtig feucht werdenden Flutschen ihrer auf und nieder gleitenden Faust und dem schweren, zittrigen Atmen beider Freunde.

Immer wieder senkte sie den Kopf, um ihre heiße Zunge an seiner genauso heißen Eichel spielen zu lassen.

„Zieh‘ die Haut weiter zurück“, flüsterte Jowan.

Das nasse Schlüpfen zwischen ihren Schamlippen stimulierte sie dermaßen stark, dass ihre Schenkel zitterten. Das zarte, kreisende Streicheln seiner Fingerkuppe trieb sie unaufhörlich auf ihren Orgasmus zu. Nury wusste nicht, was sie im Moment mehr aufregte… das Streicheln seiner Hand in ihrem Schoß… sein lustvolles, wenn auch leises Keuchen oder, wie sie mit seinem Schwanz spielte und immer wieder daran leckte.


„Aahhh…. Jowan…“, wisperte sie und biss sich heftig auf die Unterlippe, um aufgeregt durch die Nase zu schnaufen. „Weiter! Weiter!!“

Sie schaute in sein Gesicht hoch. Seine luststarre Miene entgleiste mehr und mehr. Er schloss plötzlich die Augen und stöhnte leise. Seine Lenden wölbten sich ihr weit entgegen. „Beweg‘ deine Hand länger!“ schnaufte er hektisch. „Richtig weit. Weit rauf und runter!“

Die Elfe brauchte nicht mehr lange. Das zärtliche Streicheln würde sie jeden Moment überreizen und ihren Höhepunkt auslösen. Ihre Faust bewegte sich jetzt richtig lang an seiner Erektion auf und nieder, so dass sich die Haut mit jeder Abwärtsbewegung merklich spannte.

Er stöhnte zustimmend. „Ja. Genau so! Und dann wieder richtig weit hoch…“

Der Anblick, wie ihre kleine Hand so eifrig an seiner mächtig groß und dunkel gewordenen Stange auf und nieder fuhr, das war der letzte Tropfen, der noch fehlte, um das Fass für sie zum Überlaufen zu bringen. Das feuchte Schlüpfen zwischen ihren Beinen ging in saftiges Matschen über. Sie erschauerte heftig und schnaufte dann so wüst und verräterisch los, dass Jowan seine Fingerkuppen in ihren hektisch loszuckenden Schlitz drückte, um ihren Höhepunkt besser fühlen zu können.

Er stöhnte leise ihren Namen und bewegte zugleich ihre verharrende Faust mit langen, zügigen Strichen an seinem Glied hoch und runter. Sie schnaufte hitzig los, als milchig-trübe Suppe hervor strömte und heiß und schlüpfrig über ihre Finger hinunter rann. Sie räkelte sich keuchend an seiner Hand, bis er mit zwei Fingern in sie eindrang.

Zugleich fühlte sie das rasche, starke Pumpen in ihrer Faust und stierte lüstern auf seinen Schwanz und wie es mit hektischen Stößen aus ihm heraus kam. Zu sehen, wie er abspritzte, das machte sie so an, dass sie den heißen, seifig-glitschigen Geruch seines Spermas nur am Rande bemerkte. Sie hätte sogar noch den Kopf gesenkt, um ihn zu schmecken – wenn Jowan nicht plötzlich mit einem atemlosen Fluch auf den Lippen im Stuhl hochgezuckt wäre und sie damit erschreckte.


Er zog hastig die Hand zwischen ihren Beinen fort und schlug blitzartig seine Roben zusammen, um sich dann – mit gerötetem, verräterisch verschwitztem Gesicht – auf der Sitzfläche etwas nach vorne zu neigen und eine möglichst unverfängliche Haltung einzunehmen. Zugleich stützte er den Ellbogen auf der Tischkante ab und tat so, als wenn er die Wange in die Handfläche legen würde, um seine immer noch keuchende, aufgewühlte Miene zu verbergen.

Nury ließ ihre Kleidung augenblicklich runter sacken und wandte sich ihrem Freund zu, um ihre Brüste hastig zu bedecken und den Ausschnitt so schnell wie nur möglich zuzuziehen. Auch sie hatte Mühe, wieder etwas ruhiger zu werden.

Sie schnauften alle beide, und Jowan stöhnte gepresst und leicht verdrießlich. „Musste der Tranquil ausgerechnet jetzt hier lang gehen?“ Er seufzte. „Das hat mir wirklich den längsten und heftigsten Orgasmus meines Lebens ruiniert…“ 


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Die beiden Freunde hatten nach diesem Erlebnis nicht mehr viel mit Lernen im Sinn. Und statt den einen oder anderen Unsinn wie sonst immer auszuhecken, waren sie jetzt darum bemüht, jeden Moment zu nutzen, den sie alleine miteinander verbringen konnten.

Oftmals mussten sie sich mit kurzen, viel zu flüchtigen Augenblicken begnügen, in denen sie sich irgendwie davonstehlen konnten: Jowan zog die Elfe dann völlig überraschend in eine Nische oder hinter eine Statue, um sie zu küssen.

Und selbst diese kurzen Momente reichten aus, ihre Leidenschaft zu wecken…

Nury klammerte sich an ihm fest und drängte sich gegen seinen Körper. Sie fühlte, wie er an ihr sofort steif wurde und stöhnte leise an und in seinem Mund, während ihre Zungen miteinander spielten.

Die beiden unterbrachen ihre Küsse immer wieder, um sich umzublicken und auf sich nähernde Schritte zu lauschen; bis er sich ihr wieder entgegen neigte und sich die Elfe zu ihm hochreckte. Und ihre Lippen fanden sich sofort zu einem neuen, hitzigen Kuss.

Sie war innerhalb von Momenten feucht und bereit für ihn und rieb sich an seinem Schenkel, während er seine Erektion gegen sie presste und begierig ihren Körperkontakt suchte. Sein atemloses, keuchendes Flüstern an ihren Lippen erregte sie nur noch mehr, und sie erwiderte seine lustvollen, kleinen Bemerkungen mit der gleichen, leidenschaftlichen Inbrunst.


Leider waren sie beide noch Lehrlinge und hatten nicht das Recht auf einen privaten Raum. Sie mussten mit zwanzig anderen, mehr oder weniger gleichaltrigen Schülern im nach Geschlechtern getrennten Schlafsaal nächtigen...

Es war ihnen streng verboten, den Turm zu verlassen. Auch nur vor die Tür zu gehen, war untersagt, daher mussten sich Jowan und Nury mit diesen flüchtigen Momenten zufrieden geben, in denen sie zumindest für ein paar Minuten mal unter sich waren.

Ihre stürmischen Küsse und Umarmungen erregten sie jedoch nur noch mehr. Oftmals quälten sie sich mit ihren Lustgefühlen füreinander, bis sie sich endlich im Schutze der Dunkelheit – und so leise, wie nur möglich – in ihren Betten abreagieren konnten. Jeder in seinem eigenen Schlafsaal natürlich… wenn auch im Geiste miteinander vereint. Sehnsüchtig an den anderen denkend…



Und es dauerte etliche Tage, bis Jowan endlich etwas eingefallen war...

Es war eine gewagte, dreiste Idee. Und falls man sie erwischte, würde das bestimmt einen kleinen Skandal auslösen. Dennoch hielt er an seinem Entschluss fest und wollte nur dafür sorgen, dass man sie halt nicht auf frischer Tat ertappte…


- Vier Tage später -


Nury hatte sich längst schlafen gelegt und war nach etlichem hin und her wälzen schließlich doch eingenickt – bis sich plötzlich eine Handfläche über ihren Mund legte und sie schlagartig aufweckte.

Sie zuckte überrascht und riss die Augen auf. Es war Vollmond. Der ganze Saal war mit silbriger Helligkeit überflutet und hob die über sie gebeugte, dunkelhaarige Gestalt deutlich hervor. Sie schaute direkt in Jowan’s verschmitzt lächelndes Gesicht hoch. Er nahm die Hand von ihrem Mund, und als sie sich aufsetzen wollte, hielt er einen Finger an seine Lippen.

Durch das Mondlicht lagen sie wie auf dem Präsentierteller. Ihre Blicke huschten nervös umher.

…und dann blinzelte sie überrascht.

Um ihr Bett befand sich eine Art schimmernde, bläulich graue Barriere.

„Ein Tarnzauber“, flüsterte er ihr zu und ließ die offene Robe von den Schultern rutschen.


Ihre Augen fuhren hungrig über die spärliche, dunkle Behaarung auf seiner Brust und an seinem unruhig atmenden Bauch hinunter… um dann an seinem halbsteifen Glied festzuhalten, als er gleich zu ihr ins Bett kroch und unter ihre Decke schlüpfte.


Sie schauderte vor Aufregung und Verzückung, als er sich dicht an sie schmiegte. Er hatte eiskalte Füße und musste wohl barfuß durch den Gang gelaufen sein. Der Rest seines Körpers war warm… nein… heiß! Heiß und anschmiegsam…

Jowan küsste sie sanft auf den Mund und sie spürte, wie er an ihren Lippen mit einem Mal lächelte. „Ich habe Tage gebraucht, um den Spruch hinzukriegen. Für die anderen sieht es so aus, als wenn du alleine im Bett liegst und schläfst. Die magische Barriere ist nur für uns sichtbar,und wenn wir nicht zu laut sind, wird niemand meine Anwesenheit bemerken.“

„Du bist … verrückt, Jowan“, hauchte sie.

„Ja. Verrückt nach dir…“ Sein Mund wanderte mit zärtlichen Küssen an ihrer Wange entlang und erreichte ihr Ohr. „Ich möchte mit dir schlafen“, raunte er hinein und hauchte einen zarten Kuss auf ihre lange, spitz zulaufende Ohrmuschel. „Und wir können uns richtig Zeit dabei lassen. Wir haben die ganze Nacht für uns, Nury…“

Sie schmiegte sich in seine Umarmung und zerbiss ihr kleines Stöhnen. Nury fühlte, wie er jetzt schon immer härter an ihr wurde. Er nahm den Kopf etwas zurück, um ihr ins Gesicht schauen zu können. Seine Fingerkuppen strichen zart über ihre Lippen, an ihrem Kinn entlang und über ihren Hals, um dann wieder nach oben zu wandern.

Sie sah die Lust in seinen Augen. Aber es war nicht nur der Wunsch nach Sex, der ihn jetzt antrieb. Vertrautheit. Zärtlichkeit. …Sehnsucht… all das konnte sie auch in seinem Blick sehen. Sie kraulte seinen Nacken und zog ihn sanft zu sich hinunter. Ihr Blick zielte auf seinen Mund, um dann wieder zu seinen Augen zu wechseln.

Er neigte sich zu der deutlich kleineren Elfenfrau hinunter. Sie kam ihm genauso bereitwillig entgegen und fühlte im nächsten Moment weiche Lippen auf ihrem Mund. Lippen, die sie nach einer Sekunde des Verharrens mit sanften, zärtlichen Küssen regelrecht zu liebkosen begannen. Die Aufregung schnürte ihr den Atem ab. Sie konnte gar nicht anders, als sich mit einem verhalten seufzenden Laut an seinem Mund etwas Luft zu machen. Und nutzte den Moment, um mit der Zungenspitze nach vorne zu gleiten.

Seine Lippen öffneten sich bereitwillig und sie spürte, wie seine Zunge leicht dazwischen nach vorne kam und streichelnd gegen ihre Zunge glitt.

Dieser Moment war wie eine Initialzündung…

Jowan’s Umarmung wurde sofort inniger und fester. Sie klammerte sich zugleich an seinen Schultern fest und drängte sich noch richtig gegen ihn. Ihr Kuss wurde sofort tief und leidenschaftlich. Die Elfe gab ihm durch kleine Schnaufer zu verstehen, wenn sie der Kuss besonders aufregte. Und er antwortete schon bald mit ähnlich lustvollen, kleinen Lauten auf die aufregenden Zungenspiele und das zärtliche Lutschen an seiner Zungenspitze.

…bis sie sich schweratmend voneinander trennen mussten.


Beide Freunde waren mächtig aufgewühlt und auch aufgeregt. Ihre zittrigen Finger glitten an seiner Brust auf und ab und strichen dann wieder über seine Wange, während er ihr glühendes Gesicht zärtlich streichelte. Beide bemühten sich, ihr aufgeregtes Atmen etwas zu dämpfen und nicht so schwer und laut zu schnaufen.

Sie keuchte leicht, als er sie an sich heran zog und gegen sich presste. Nury drückte sich gegen den starren Widerstand, der bei seinen unruhigen Unterleibsbewegungen an ihrem Bauch auf und nieder strich. Sie fühlte deutlich seine Härte und auch wie heiß sein Glied war. Er knautschte und knetete ihren Po mit beiden Händen und hörte nicht auf, sich an ihr zu reiben.


Jowan neigte sich zu ihr herunter und sie kam ihm so ungestüm entgegen, dass ihre Zähne mit einem klackenden Laut zusammenstießen. Dann fanden sie sich zu einem weiteren Kuss. Seine Zunge spielte in ihrem Mund, bis ihr vor Wonne die Sinne zu schwinden drohten. Ihre Lippen trennten sich nur zögernd, damit sie das feuchte Schmatzen des lösenden Kusses nicht verriet.

Diese Heimlichkeiten schienen ihr Beisammensein irgendwie noch aufregender zu machen… Und falls Jowan’s Zauber versagte, würde jeder im Schlafsaal sehen können, dass sie miteinander schliefen… Diese Vorstellung machte alles sogar noch prickelnder für sie. Die Elfe wusste nicht, ob ihr Freund diesen Gedanken genauso aufreizend fand, aber sein schweres Atmen verriet, wie höllisch geil er jetzt war. Also konnte dieses Wissen für ihn auch nicht ganz ohne Reiz sein…


Prickelnde Schauer der Vorfreude und Erwartung rieselten ihr den Rücken hinunter, als er mit sanftem Druck eines Knies ihre Schenkel spreizte. Sie wisperte seinen Namen, als er zwischen ihre bereitwillig öffnenden Beine kam und sich auf sie legte.

Sein offener Mund zog zugleich eine sengende, feuchte Spur an ihrem Hals hinunter. Sie hörte sein schnaufendes, gepresstes Atmen und das leichte Schmatzen der saugenden Küsse auf ihrer Haut… und wie sich die heißen, nassen Liebkosungen immer wieder mit seinem schnaufenden Ausatmen vermischten.

Sie umklammerte seine Schultern, um dann eine Hand in seinen Nacken zu legen und sein Gesicht gegen sich zu drücken. Sie fuhr mit allen Fingern durch seine Haare und flüsterte tonlos seinen Namen… wieder… und wieder…


Er antwortete auf ihr zärtliches, kaum hörbares Flüstern mit leichtem Stöhnen und atemlosem Gestammel; halb erstickt an ihrer heißen Haut und teilweise verschluckt von seinen begierig küssenden Lippen. Ein wimmernder, zarter Laut drang aus ihrem Mund, als sie fühlte wie sein Mund ihre rechte Brustwarze umschloss.

Ihre Nägel drückten sich an Nacken und Oberarm in seine Haut und hinterließen halbmondförmige, kleine Male in seinem Fleisch. Er lutschte an ihrem Nippel, um sich dann stöhnend ausatmend etwas Luft zu verschaffen. Nur, um dafür mit der Zunge heiß und nass um die starre Knospe herum zu fahren. Er leckte und saugte abwechselnd an ihrer Brustwarze, bis sie seine Taille mit beiden Beinen umschlang und die Arme um seinen Nacken gelegt hatte.

Ihr Oberkörper war leicht zurück gebogen, ihr Kopf drückte sich mit halb offenem Mund in die Kissen. Sie zerwühlte ihm die Haare und holte immer wieder stoßweise einatmend Luft, sobald er den steifen Nippel mit daran reibender und spielender Zunge neckte.

„Ja… weiter… mach‘ weiter“, flüsterte sie, als er zu ihrer anderen Brust wechselte.

Durch die veränderte Körperhaltung konnte sie besser an ihm entlang schauen. Sie stierte auf seinen Unterleib, stöhnend bei dem Anblick seiner energischen Erektion. Nury neigte sich ihm etwas entgegen. Ihre vor Aufregung bebende Hand fuhr zielstrebig an seinem Bauch hinunter, um sich um den starren Pfahl zu schließen.

Jowan wölbte sich ihrer Berührung sofort entgegen. Sie keuchte leise.

Er war so hart in ihrer kleinen Faust. Sie fühlte, wie er zwischen ihren Fingern zuckte und sah, wie sich seine Länge dabei in ihrer Hand ruckend bäumte. Ein blanker Tropfen sickerte träge an der geschwollenen, mächtig prall aussehenden Spitze hinunter. Nury massierte ihn langsam und sanft und verfolgte aufgeregt, wie sich ihre Finger an seinem Glied auf und nieder bewegten. Jedes Ausatmen verließ als leichtes, leises Stöhnen ihren Mund.

Sie wurde unerträglich feucht bei dem Gefühl, wie er so genüsslich durch ihre Finger glitt… wie der Schaft dabei immer wieder leicht zuckte. Sie spürte jedes Pulsieren und biss sich auf die Unterlippe, als mit dem nächsten Zucken ein mächtig großer, glasiger Tropfen aus dem Schlitz quoll und sofort daran hinunter lief.


Jowan entfernte ihre Hand im nächsten Moment sanft von sich und rutschte allmählich an ihr tiefer. Sie schaute auf ihren Freund hinunter, als er ihre Schenkel spreizte und immer weiter auseinander drückte.

Er sah auf ihren nackten Schoß und wie ihre geschwollenen Schamlippen durch die spreizende Beinbewegung auseinander zu klaffen begannen. Ihre Scham öffnete sich wie eine feucht schimmernde, zarte, rosige Blume vor seinen Augen.

Ihre Hände wanderten unruhig an seinen Schultern hin und her. Sie sehnte sich danach, ihn zu spüren und konnte es kaum ertragen, wie langsam er ihre Schenkel öffnete. Sein Atem kam stoßweise und schnaufend. Er schien sich kaum noch beherrschen zu können und drängte immer wieder seinen Steifen gegen die Matratze.

Er neigte sich plötzlich nach vorne, um einen Kuss auf ihren Unterbauch zu drücken. Sie zuckte leicht, als seine schulterlangen Haare nach vorne glitten und kitzelnd über ihre Haut fuhren. Nury strich ihm die seidigen Strähnen hinters Ohr zurückund flüsterte ein tonloses „Oh, ja….“ als sich sein küssender Mund nach unten bewegte.

…und dann verharrte.

Er schaute in ihr Gesicht hoch, um ihren erregten Anblick in sich aufnehmen zu können.

Die Elfe atmete mit leicht geöffnetem Mund und ruckhaft blähenden Nasenflügeln. Ihre Augen waren halb geschlossen, der Blick dunkel und stierend vor Verlangen. Ihr Gesicht war ganz heiß… ihre Lippen waren vom Küssen verschwollen und gerötet… ihr schwerer Busen wogte aufgeregt und sie biss sich immer wieder mit kleinen, weißen Zähnen leicht auf die Unterlippe.

Er senkte den Kopf und strich mit der Zungenspitze über ihren Venushügel, um dann einen zärtlichen Kuss direkt in ihren offen daliegenden Schoß zu hauchen…


Sie fühlte, wie sich seine Lippen an ihrer Scham öffneten und gab ein kleines, nahezu tonloses Wimmern von sich, als seine Zunge in ihre Weiblichkeit eintauchte und ihre Perle sanft streichelte. Ihre Finger lösten sich von seinen Schultern. Sie konnte gar nicht anders, als sich ihm voller Hingabe entgegen zu strecken und zugleich das Kissen unter ihrem Kopf zu umklammern.

Das zärtliche Wandern und Kreisen seiner Zunge an dem empfindlichen Spitzchen ließ ihren ganzen Unterleib vor Lust pulsieren und sich zuckend zusammen ziehen. Sie merkte kaum, wie ihr Schoß begierig seiner Zungenspitze folgte, damit er ihren Klit nicht verließ…

…und seufzte bedauernd, als er den Kopf viel zu früh zurück nahm und wieder zu ihr aufschaute.


Nury fühlte das Tasten an ihrem Eingang und wie er mit zwei Fingerspitzen zaghaft in sie hinein glitt. Ihr Seufzen verwandelte sich sofort in williges, leises Stöhnen.

„Ja! Steck sie ganz rein“, wisperte sie, und er schob ihr daraufhin seine beiden Finger bis an die Knöchel in den Bauch.

Ihr Mund schnappte auf. Ihr zierlicher Leib wölbte sich ihm entgegen. Kein Ton drang über ihre Lippen… abgesehen von einem kaum hörbaren, langen, bebenden Ausatmen. Ihre Miene zeigte dafür jedoch umso mehr Lust.

Er stierte sie atemlos an und begann, seine Finger in ihr hin und her zu bewegen…

Ihre Beine winkelten sich an und klappten richtig weit auseinander.

Ihr Freund richtete sich etwas auf und stützte sich mit dem Ellbogen auf der Matratze ab. Er schaute auf ihren Schlitz hinunter und wie seine beiden feucht glänzenden Finger in gemächlichem Wechsel zwischen den Schamlippen hervorkamen und wieder weit dazwischen verschwanden. Er senkte immer mal wieder den Kopf, um ihren Kitzler mit der Zunge zu streicheln und sie dann wieder anzublicken. Sie hielt ihre offenen Schenkel schließlich mit beiden Händen umklammert und bot sich ihm so lüstern an, dass er ein kleines Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Sie sah ihm in die Augen. Seine Finger rutschten sanft stoßend in ihrem Bauch hin und her. Hitzewellen jagten sich in ihr, als er sie zugleich mit einem tiefen, verlangenden Blick betrachtete und dabei seine Hand langsam und weit eindringend zwischen ihren gespreizten Beinen vor und zurück bewegte. Um dann wieder ihren steifen Klit zu lecken und zusätzlich zu seinen Stoßbewegungen behutsam daran zu lutschen.

Nury wimmerte leise. Sie wurde so feucht, dass das bedächtige Vor und Zurück seiner Hand anfing, zu schmatzen. Seine Zunge kreiste um ihre Perle und strich einige Male sanft und weich darüber, um dann wieder den Kopf zu heben und sie anzuschauen.

„Möchtest du mich so spüren, ja?“ flüsterte er keuchend.

Die Elfe schnappte nach Luft, als ihr die aufreizenden, trägen Stöße einen heißen Schauer nach dem anderen durch den Unterleib rasen ließen. Sie löste eine Hand von ihren Oberschenkeln, um ihre Spalte etwas aufzuspreizen, damit er den dick herausstehenden, geschwollenen Kitzler besser sehen konnte.

Er senkte augenblicklich den Kopf, um den steifen Zapfen mit den Lippen zu umschließen und sanft daran zu nuckeln. Ihr Oberkörper bog sich fast von der Matratze hoch. „Ja! Ja…“ wisperte sie aufgeregt und drängte ihren Schoß gegen seinen Mund. Sein zartes Lutschen erregte sie so stark, dass plötzlich blanke, wässrige Tropfen an ihrer Pospalte hinunter rollten.

Jowan ließ nach einem Moment wieder von ihr ab und hob den Kopf. „Du bist so… nass!“ schnaufte er und ließ seine Finger mit leisem Stöhnen etwas schneller in ihr hin und her gleiten. „Ich kann nicht mehr lange warten, Nury... Ich möchte dich spüren.“

„Dann komm zu mir...“ Sie streckte ihm auffordernd die Hand entgegen.

Er zog die Finger aus ihr heraus und richtete sich auf, um auf Händen und Knien über sie zu kommen. Nury stierte zwischen seinem erhitzten Gesicht und seinem steil nach vorne ragenden Pfahl hin und her.

„Ja, komm in mich rein…“ wisperte sie und schaute zu, wie er auf ihr sein Gewicht verlagerte und sich mit einem Arm abstützte, um zugleich sein heißes Glied mit der anderen Hand zwischen ihre Schamlippen zu drücken.

Sie wimmerte, als er damit in ihrer Spalte auf und ab strich. Ihr Unterleib hob sich ihm entgegen.

Dann drückte die Eichel gegen ihren Eingang.

„Schau mi— ja, schau mich an!“ flüsterte sie, als er fast im selben Moment den Kopf hob.


Sie schnauften alle beide vor Erregung und konnten sich kaum noch zügeln. Nury erwiderte seinen tiefen, sinnlichen Blick, als er die Lenden nach vorne bog. Sie fühlte, wie er in sie zu gleiten begann und langsam und sanft in ihren Schoß hinein tauchte.

Jowan wurde von den Lustgefühlen fast überwältigt. Er schloss die Augen, um noch besser wahrnehmen zu können, wie er in sie hinein rutschte. Seine Lippen öffneten sich bei einem kleinen, erregten Seufzen, als er allmählich bis ans Heft in ihr versank. „Oh, was… bist du… eng“, schnaufte er, und brauchte einen Moment, bis er wieder in der Lage war, sie anzuschauen.

Sie bog sich ihm entgegen. Ihre Finger klammerten sich um seine Oberarme. Ihr heißer, geschmeidiger Schlund krampfte sich um ihn zusammen und sie spürte, wie er daraufhin in ihr zuckte.

Ihre Lippen öffneten sich zu einem tonlosen Stöhnen.

Er verharrte kurz, um sich dann langsam - wenn auch weit - wieder aus ihr zurück zu ziehen. Sein Blick war unbeirrbar auf ihr Gesicht gerichtet. Er wollte das Verlangen in ihrem Mienenspiel sehen… und wie sich ihr Blick vor Wollust verschleierte, wenn er wieder in sie zurück rutschte und sie bis an die Wurzel ausfüllte.


Ihre offenen Lippen bebten. Sie schnaufte bei jeder sanften Stoßbewegung. Die unbändige Lust in seinen Augen ließ sie immer wieder leise und zittrig aufkeuchen. Er antwortete darauf mit einem kleinen, atemlosen Stöhnen und bewegte sich unermüdlich in ihr vor und zurück.

Sein Stoßrhythmus wurde allmählich schneller. Ihm war anzusehen, dass er sich nur mit größter Mühe beherrschen und zurückhalten konnte. Ihre Hände fuhren an seinen gestreckten Armen auf und ab, um dann voller Verlangen über seine schweißfeucht werdende, glühendheiße Brust zu gleiten.

Beide Freunde bemühten sich krampfhaft um Lautlosigkeit, wenn sie auch am liebsten vor Ekstase heftig losgestöhnt hätten. Ihren verzerrten Gesichtern war die Wollust deutlich anzusehen. Jowan schaute immer wieder an sich entlang, um zu sehen, wie er in ihr hin und her rutschte, um sie dann wieder anzublicken.

Ihr beider Schnaufen wurde lauter und vermischte sich zu hastigem, nur noch mühsam in der Lautstärke gezügeltem Keuchen… deutlich untermalt von dem leichten Aufeinanderplatschen ihrer Leiber. Ihre bedächtige Vereinigung war von einem solchen Drang erfüllt, dass es sie beide unerbittlich vorantrieb.

Er verhielt zwischen ihren Beinen, um die heruntergerutschte Decke mit einem hastigen Ruck wieder über ihre nackten Körper zu werfen und hoffte, dass das wenigstens teilweise die verräterischen Geräusche dämpfen würde. Dann bewegte er sich wieder mit langen, allmählich schneller werdenden Stößen in ihr vor und zurück.


„Ja! Fick! Fick mich!“ hauchte sie und war so atemlos vor Erregung, dass sie kaum noch Luft bekam. „Stoß mich durch, ja!“

Er spießte sie daraufhin mit seiner Lanze regelrecht auf. Ihr zierlicher Körper zuckte unter ihm und bäumte sich. Ihr Gesicht entgleiste zu einer lüsternen Grimasse. Sie krallte sich an seinen Schultern fest und er kapitulierte mit atemlosem Aufstöhnen.

Es war einfach zu viel. Er konnte und wollte es jetzt nicht mehr aufhalten.

Er konnte Nury’s heftig verzerrtem Gesicht ansehen, wie stark ihre Lust war… wie nahe sie ihrem Orgasmus sein musste. Er wollte, dass es ihr möglichst zusammen mit ihm kam und rammte sich immer härter und wuchtiger in ihren Leib.

Ihr Schoß krampfte sich um seinen Schwanz zusammen. Sie wurde noch enger… noch heißer... Er stand kurz vor dem Ausbruch und schwoll in ihr so stark an, dass ihr Mund aufschnappte. Sie stöhnten alle beide. Jowan neigte sich hastig zu ihr hinunter, um die lustvollen Laute mit einem Kuss zu ersticken. Sie umschlang ihn hektisch mit Armen und Beinen, während sich sein Körper mit kurzen, harten Bewegungen über ihr zusammen krümmte.

Er stöhnte bei jedem ruckenden Stoß in ihrem Mund – bis sie sich mit einem Mal von seinen Lippen trennte und ihm hitzig ins Gesicht keuchte: „M…mir… kommt’s! Mir kommt’s!!“

Er hätte gerne kurz aufgehört, um das eifrige, pulsierende Zusammenziehen an sich zu fühlen, doch er spürte es bei sich auch kommen und konnte gar nicht mehr anders, als sich mit zwei, drei weiteren Stößen in ihr zum Höhepunkt zu bringen.

Ihre Beine wickelten sich noch kräftiger um seine Taille. Nury spürte, wie sein Glied in ihr hastig loszuckte, während er sich über ihr aufrichtete und sich mit lustverzerrtem Gesicht tief in sie hinein drängte. Sie fuhr in blinder Ekstase mit den Fingernägeln an seinen Oberarmen entlang und hinterließ heftige Striemen auf seiner Haut. Er schien es nicht einmal zu spüren und verharrte über ihrem zuckenden und schaudernden Körper, um sich schließlich über ihr zu entspannen.

Die Elfe seufzte leicht, als er sich auf sie legte und nach einem Moment halb von ihr rutschte. Ihre Arme schlangen sich um ihn und sie erwiderte die sanften, kleinen Küsse, bis sein Kopf auf ihre Brust sank. Sein schweres, gehetztes Schnaufen beruhigte sich wieder, bis die immer flacher und leiser werdenden Atemzüge verrieten, dass er dabei war, einzuschlafen. Sie war sowieso noch zu aufgewühlt, um wirklich müde zu sein und würde ihn daher rechtzeitig vor Tagesanbruch wecken.

ENDE